Zum Inhalt springen
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Raimund Imo, Luisenstraße 4, 69469 Weinheim (nachfolgend „Berater“) – gültig gegenüber Unternehmern und Kaufleuten.

§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese AGB gelten für alle Verträge über Beratungs-, Mentoring- und Begleitleistungen zwischen dem Berater und seinen Kunden. Sie gelten auch für alle künftigen Aufträge, ohne dass es einer erneuten Einbeziehung bedarf. (2) Die Angebote des Beraters richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verträge mit Verbrauchern (§ 13 BGB) werden nicht geschlossen. (3) Geschäftsbedingungen des Kunden oder Dritter finden keine Anwendung, auch wenn der Berater ihrer Geltung im Einzelfall nicht gesondert widerspricht. (4) Diese AGB gelten nur für Verträge, die unmittelbar mit dem Berater geschlossen werden. Beim Erwerb von Produkten über die Plattform Digistore24 kommt der Vertrag ausschließlich mit der Digistore24 GmbH als Verkäuferin im eigenen Namen zustande; es gelten allein deren Vertrags- und Zahlungsbedingungen. Für solche Käufe entfalten diese AGB keine Wirkung.
§ 2 Leistungen
(1) Der Berater erbringt Unternehmensberatungs-, Mentoring- und Sparringleistungen für Selbstständige und Unternehmen. Gegenstand, Umfang und Vergütung ergeben sich aus dem jeweiligen Auftrag. Hinsichtlich der Art der Ausführung steht dem Berater ein Leistungsbestimmungsrecht nach § 315 BGB zu. (2) Geschuldet ist die Beratungsleistung als Dienstleistung, nicht ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg, insbesondere kein bestimmtes Umsatz-, Gewinn- oder Steuerergebnis. Entscheidungen auf Grundlage der Beratung trifft der Kunde in eigener Verantwortung. (3) Der Berater erbringt keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) und keine Hilfeleistung in Steuersachen im Sinne des Steuerberatungsgesetzes (StBerG). Aussagen zu rechtlichen oder steuerlichen Themen sind betriebswirtschaftliche Einordnungen. Für verbindliche rechtliche oder steuerliche Beratung sind Rechtsanwälte bzw. Steuerberater hinzuzuziehen; auf Wunsch vermittelt der Berater Kontakte aus seinem Netzwerk. (4) Der Berater darf sich zur Leistungserbringung Dritter (Subunternehmer, Erfüllungsgehilfen, digitale Werkzeuge) bedienen. Eine höchstpersönliche Leistungserbringung wird nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart ist. (5) Vereinbarte Termine, insbesondere Video-Calls, sind verbindlich. Ein Anspruch auf Nachholung besteht nicht, wenn der Hinderungsgrund aus der Sphäre des Kunden stammt. (6) Der Kunde erbringt die erforderlichen Mitwirkungshandlungen (Informationen, Unterlagen, Entscheidungen, technische Voraussetzungen wie Internetverbindung, Kamera und Mikrofon) vollständig und rechtzeitig. Unterbleibt die Mitwirkung und wird die Leistungserbringung dadurch verhindert, bleibt der Vergütungsanspruch des Beraters unberührt. (7) Vor-Ort-Termine sind nicht Bestandteil des Auftrags, sondern werden gesondert vereinbart und nach Tagessätzen zuzüglich Spesen abgerechnet. (8) Bei nachhaltiger Störung von (auch virtuellen) Veranstaltungen darf der Berater den Kunden von der Teilnahme ausschließen; der Vergütungsanspruch bleibt unberührt. (9) Durch die Beauftragung wird kein Arbeitsverhältnis begründet.
§ 3 Vertragsschluss
Verträge kommen durch Annahme eines Angebots in Textform (z. B. E-Mail), schriftlich oder fernmündlich mit anschließender Bestätigung in Textform zustande.
§ 4 Kommunikation und telefonische Kontaktaufnahme
(1) Die Kommunikation zwischen den Parteien erfolgt per E-Mail, Telefon und Videokonferenz sowie, auf Wunsch des Kunden, über Messenger-Dienste (z. B. WhatsApp). (2) Der Berater darf den Kunden und dessen benannte Ansprechpartner telefonisch kontaktieren, soweit dies der Vertragsanbahnung auf Anfrage des Kunden, der Vertragsdurchführung, der Terminorganisation oder der Klärung offener Zahlungen (Zahlungserinnerung, Mahnwesen) dient. (3) Folgeangebote: Der Kunde ist damit einverstanden, dass der Berater ihn während der aktiven Geschäftsbeziehung telefonisch zu eigenen Angeboten kontaktiert, die in sachlichem Zusammenhang mit den beauftragten Leistungen stehen (Folge- und Ergänzungsangebote). Für Angebote ähnlicher eigener Leistungen per E-Mail nutzt der Berater die bei Beauftragung erhobene E-Mail-Adresse nach Maßgabe des § 7 Abs. 3 UWG. Der Kunde kann der werblichen Kontaktaufnahme jederzeit formlos und ohne besondere Kosten widersprechen (z. B. per E-Mail an kontakt@raimundimo.com); auf das Widerspruchsrecht wird in jeder werblichen E-Mail hingewiesen. Dieses Einverständnis ist freiwillig und nicht Bedingung für den Vertragsschluss. (4) Rechtsverbindliche Erklärungen (z. B. Aufträge, Kündigungen) bedürfen der Textform.
§ 5 Einsatz von KI und digitalen Werkzeugen
(1) Der Berater setzt bei der Leistungserbringung KI-gestützte und digitale Werkzeuge ein, insbesondere für Recherche und Analyse, die Erstellung von Berichten und Arbeitsunterlagen, die Transkription von Gesprächen sowie für Organisation, Kundenverwaltung, Abrechnung und Buchhaltung. Alle Arbeitsergebnisse werden vom Berater fachlich geprüft und verantwortet. (2) Zum Einsatz kommen auch Dienste internationaler Anbieter, einschließlich Anbietern mit Datenverarbeitung in den USA. Der Berater schließt mit diesen Anbietern Verträge zur Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO) und stützt Drittlandübermittlungen auf anerkannte Garantien (EU-US Data Privacy Framework bzw. EU-Standardvertragsklauseln). Die eingesetzten Dienste und Einzelheiten der Datenverarbeitung nennt die Datenschutzerklärung unter www.raimundimo.com/datenschutz. (3) Übermittelt der Kunde personenbezogene Daten Dritter (z. B. eigener Mitarbeiter oder Kunden), stellt er sicher, dass er hierzu berechtigt ist.
§ 6 Aufzeichnung und Transkription von Gesprächen
(1) Der Berater zeichnet Beratungsgespräche, insbesondere Video-Calls, auf und lässt sie KI-gestützt transkribieren und zusammenfassen. Zweck sind die Erstellung der Beratungsberichte, die Dokumentation der Beratung sowie die interne Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Beratungsmethodik. (2) Jede Aufzeichnung wird zu Beginn des jeweiligen Termins angekündigt. Sie beginnt erst, nachdem alle Teilnehmer ausdrücklich zugestimmt haben; der Berater fragt die Zustimmung jedes einzelnen Teilnehmers ab und dokumentiert sie. Die Teilnahme ohne Aufzeichnung bleibt möglich. Eine erteilte Zustimmung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden, ohne dass daraus Nachteile entstehen. Der Kunde informiert Personen aus seiner Sphäre, die an Terminen teilnehmen, vorab über die Aufzeichnungspraxis. (3) Aufzeichnungen und Transkripte werden ausschließlich intern verwendet und in den Systemen des Beraters (CRM, Cloud-Speicher) gespeichert. Eine Weitergabe an Dritte außerhalb der nach § 5 eingesetzten Auftragsverarbeiter erfolgt nicht. (4) Der Berater darf Erkenntnisse aus Beratungen in anonymisierter Form, also ohne Namen, Unternehmensbezeichnungen oder identifizierende Details, für die Weiterentwicklung seiner Methodik und für Marketingzwecke verwenden. Originalton-, Video- oder namentliche Zitate nutzt der Berater nur nach gesonderter Freigabe durch den Kunden. (5) Datenschutzrechtliche Einzelheiten (Rechtsgrundlagen, Speicherdauer, Betroffenenrechte) enthält die Datenschutzerklärung.
§ 7 Vertraulichkeit
(1) Der Berater behandelt alle Informationen, die ihm der Kunde im Rahmen der Zusammenarbeit anvertraut, streng vertraulich. Das gilt insbesondere für Geschäfts-, Finanz- und Strategiedaten sowie persönliche Umstände. Diese Pflicht besteht zeitlich unbegrenzt auch nach dem Ende der Zusammenarbeit fort. (2) Ausgenommen sind Informationen, die öffentlich bekannt sind, deren Offenlegung der Kunde zugestimmt hat oder zu deren Offenlegung der Berater gesetzlich verpflichtet ist. Die Verarbeitung durch vertraglich gebundene Dienstleister und Auftragsverarbeiter nach §§ 5 und 6 bleibt zulässig. (3) Der Kunde behandelt die ihm überlassenen Arbeitsmaterialien, Methoden und Programminhalte des Beraters vertraulich (§ 11). (4) Auf Wunsch des Kunden schließen die Parteien eine gesonderte Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA).
§ 8 Referenzen und Testimonials
Gibt der Kunde eine Bewertung oder ein Testimonial ab, darf der Berater den Kunden mit Name, Unternehmen und dem Inhalt des Testimonials als Referenz nennen, insbesondere auf seiner Website, in sozialen Medien und in Angebotsunterlagen. Der Kunde kann dieser Nutzung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in Textform widersprechen. Ohne abgegebenes Testimonial erfolgt keine namentliche Nennung.
§ 9 Vergütung, Zahlung, Verzug
(1) Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Vom Berater mitgeteilte Preise sind verbindlich. (2) Rechnungen werden ausschließlich elektronisch gestellt (z. B. als PDF oder E-Rechnung per E-Mail); der Kunde ist mit der elektronischen Rechnungsstellung einverstanden. (3) Rechnungen sind, vorbehaltlich abweichender Individualabrede, sofort ohne Abzug fällig. Zahlungen sind spätestens innerhalb von 7 Kalendertagen ab Rechnungsdatum zu leisten; nach Ablauf dieser Frist kommt der Kunde ohne weitere Mahnung in Verzug (§ 286 Abs. 2 Nr. 2 BGB). (4) Im Verzugsfall schuldet der Kunde Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 Abs. 2 BGB) sowie die Pauschale nach § 288 Abs. 5 BGB. Für jede weitere Mahnung nach Verzugseintritt darf der Berater zusätzlich pauschal 5,00 Euro berechnen; dem Kunden bleibt der Nachweis gestattet, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Die Pauschale nach § 288 Abs. 5 BGB wird auf Rechtsverfolgungskosten angerechnet, soweit dies gesetzlich vorgesehen ist. (5) Der Berater darf offene Forderungen nach Verzugseintritt ohne weitere Vorankündigung an ein Inkassounternehmen oder einen Rechtsanwalt übergeben; die hierdurch entstehenden notwendigen und angemessenen Kosten trägt der Kunde als Verzugsschaden. (6) Ist der Kunde mit fälligen Zahlungen in Verzug, darf der Berater sämtliche weiteren Leistungen zurückhalten, bis alle offenen Beträge ausgeglichen sind. In den Verzugszeitraum fallende Termine verfallen ersatzlos; der Vergütungsanspruch bleibt unberührt. (7) Wird SEPA-Lastschrifteinzug vereinbart, erteilt der Kunde nach Vertragsschluss ein SEPA-Mandat; es gilt bis auf Widerruf auch für die weitere Geschäftsbeziehung. Kann eine Lastschrift nicht eingezogen werden oder erfolgt eine Rückbuchung, überweist der Kunde den Betrag binnen drei Werktagen und trägt die durch die Rückbuchung veranlassten Kosten. (8) Fristen für die Leistungserbringung beginnen nicht, bevor der Rechnungsbetrag eingegangen ist und die erforderlichen Mitwirkungshandlungen des Kunden vollständig erbracht sind. (9) Die Aufrechnung und die Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts sind nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen zulässig.
§ 10 Ratenzahlung
(1) Ratenzahlung wird nur bei ausdrücklicher Vereinbarung gewährt. Vor Gewährung einer Ratenzahlung darf der Berater eine Wirtschaftsauskunft über den Kunden einholen (z. B. bei einer Wirtschaftsauskunftei); Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. (2) Gerät der Kunde mit mindestens zwei Raten ganz oder teilweise in Verzug und zahlt er trotz Mahnung mit einer Nachfrist von 10 Kalendertagen nicht, wird die gesamte restliche Vergütung sofort zur Zahlung fällig. § 9 Abs. 4 bis 6 gelten entsprechend.
§ 11 Nutzungsrechte
(1) Der Kunde erhält an den ihm überlassenen Arbeitsergebnissen und Materialien ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für eigene unternehmensinterne Zwecke. Zugänge zu Plattformen des Beraters sind höchstpersönlich und nicht übertragbar. (2) Das Nutzungsrecht entsteht erst mit vollständiger Zahlung der Vergütung, bei Ratenzahlung mit vollständiger Zahlung der letzten Rate. (3) Die Weitergabe an Dritte (auch verbundene Unternehmen), die Veröffentlichung sowie die Bearbeitung nach § 23 UrhG bedürfen der vorherigen Zustimmung des Beraters in Textform.
§ 12 Laufzeit, Kündigung
(1) Verträge werden für den beauftragten Leistungsumfang bzw. die vereinbarte Laufzeit fest geschlossen. Sie enden mit Ablauf der Laufzeit bzw. vollständiger Erbringung der Leistungen, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Eine automatische Verlängerung findet nicht statt; Folgeaufträge werden gesondert vereinbart. (2) Die ordentliche Kündigung während der festen Laufzeit ist ausgeschlossen. Das Kündigungsrecht nach § 627 BGB wird abbedungen, soweit dies gesetzlich zulässig ist. (3) Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Kündigungen bedürfen der Textform.
§ 13 Kein Widerrufsrecht
Da sich die Angebote des Beraters ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB und Kaufleute richten, besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Ein vertragliches Widerrufsrecht wird nicht eingeräumt
§ 14 Haftung
(1) Der Berater haftet auf Schadensersatz, gleich aus welchem Rechtsgrund, nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet er nur (a) für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und (b) für Schäden aus der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf; in diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt. (2) In den Grenzen des Absatzes 1 haftet der Berater nicht für Daten- und Programmverluste. Die Haftung für Datenverlust ist der Höhe nach auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien eingetreten wäre. (3) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie aus der Übernahme einer Garantie bleibt unberührt.
§ 15 Schlussbestimmungen
(1) Im Einzelfall getroffene individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB. Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform. (2) Das Vertragsverhältnis unterliegt deutschem Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. (3) Erfüllungsort ist der Sitz des Beraters. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Beraters. (4) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
AGB Stand: 16.07.2026
Stärke dein Business und sichere dich mit klarem System für die Zukunft ab
In einem persönlichen Gespräch finden wir den Weg, wie du entspannt und ohne Stress dein Einzelunternehmen zur GmbH-Holding als Vermögensturbo umbauen kannst.
Ich übernehme den Papierkram, du betreibst dein Geschäft weiter wie bisher!
5 von 5 Sterne (über 30 Bewertungen)
Raimund Imo
Unternehmer und Mentor
© 2025 Raimund Imo
Diese Website ist nicht Teil der Facebook-Website oder von Meta Platforms, Inc. und wird in keiner Weise von Meta unterstützt oder gesponsert. Facebook ist eine Marke von Meta Platforms, Inc. Zur Analyse der Nutzung dieser Website setzen wir Google Analytics ein, ausschließlich nachdem du über den Cookie-Banner eingewilligt hast. Deine Einwilligung kannst du jederzeit widerrufen. Details findest du in unserer Datenschutzerklärung.